Freitag, 25. Mai 2007
ausländische Analphabetin...
paragraphenmaus, 14:05h
Dann fange ich einfach einmal mit einer Kundin an, die mich heute besucht hat.
Hintergrundinfos: Kundin ist 51 Jahre alt, verheiratet, Ehemann ebenfalls arbeitslos und schon über 60, sie ist der deutschen Sprache nicht richtig mächtig und kommt immer mit Dolmetscherin. Ist seit ca. 3 Jahren arbeitssuchend gemeldet und erhält von der Agentur kein Geld.
Durch einen internen Mitarbeiterwechsel wurde man wieder auf diese Kundin aufmerksam, die für die Zeit, die sie suchend gemeldet ist, eine Anrechnungszeit für ihre Rente erhält. Dafür soll sie nun etwas tun.
Sie wurde von der Vermittlerin gebeten die zuletzt geschriebenen Bewerbungen vorzulegen, nun kam heraus, dass sie zusätzlich Analphabetin ist und gerade einmal ihren Namen „malen“ kann…
Mit der Auflage Bewerbungsunterlagen zu erstellen und sich initiativ zu bewerben als Küchenhilfe oder Reinigungskraft, kam sie zu mir in die Beratung.
Ziel der Vermittlerin war eigentlich, dass sie sich von alleine aus bei der Agentur soll und somit nicht mehr in die Statistik fällt.
Aber das hat die Dame nicht gemacht, sie kommt fleissig weiterhin mit Übersetzerin, hat die Adressen der Reinigungsfirmen, die ich ihr beim letzten Besuch mitgegeben hatte, alle abtelefoniert bzw. telefonieren lassen und immerhin sind drei übrig geblieben, zu denen wir heute Bewerbungen geschickt haben.
Damit sie weiterhin beschäftigt ist, habe ich ihr aus den gelben Seiten Adressen von Hotels und Gaststätten ausgedruckt, die sie bis zum nächsten Besuch wieder abtelefonieren wird, ob Bedarf vorhanden ist.
Ich bin zwar skeptisch, ob sie eine Arbeit finden wird, da sie auch über keinen Führerschein verfügt und wir eher in einer ländlichen Gegend wohnen, aber die Dame ist wieder etwas hoffnungsvoller und motivierter als bei unserem ersten Gespräch. Ohne die Beratungsstelle hätte sie diese Art der Unterstützung im privaten Umfeld nicht gehabt. Manchmal sind Kunden auch noch dankbar… dass es durchaus andere Fälle gibt: beim nächsten Beitrag!
Hintergrundinfos: Kundin ist 51 Jahre alt, verheiratet, Ehemann ebenfalls arbeitslos und schon über 60, sie ist der deutschen Sprache nicht richtig mächtig und kommt immer mit Dolmetscherin. Ist seit ca. 3 Jahren arbeitssuchend gemeldet und erhält von der Agentur kein Geld.
Durch einen internen Mitarbeiterwechsel wurde man wieder auf diese Kundin aufmerksam, die für die Zeit, die sie suchend gemeldet ist, eine Anrechnungszeit für ihre Rente erhält. Dafür soll sie nun etwas tun.
Sie wurde von der Vermittlerin gebeten die zuletzt geschriebenen Bewerbungen vorzulegen, nun kam heraus, dass sie zusätzlich Analphabetin ist und gerade einmal ihren Namen „malen“ kann…
Mit der Auflage Bewerbungsunterlagen zu erstellen und sich initiativ zu bewerben als Küchenhilfe oder Reinigungskraft, kam sie zu mir in die Beratung.
Ziel der Vermittlerin war eigentlich, dass sie sich von alleine aus bei der Agentur soll und somit nicht mehr in die Statistik fällt.
Aber das hat die Dame nicht gemacht, sie kommt fleissig weiterhin mit Übersetzerin, hat die Adressen der Reinigungsfirmen, die ich ihr beim letzten Besuch mitgegeben hatte, alle abtelefoniert bzw. telefonieren lassen und immerhin sind drei übrig geblieben, zu denen wir heute Bewerbungen geschickt haben.
Damit sie weiterhin beschäftigt ist, habe ich ihr aus den gelben Seiten Adressen von Hotels und Gaststätten ausgedruckt, die sie bis zum nächsten Besuch wieder abtelefonieren wird, ob Bedarf vorhanden ist.
Ich bin zwar skeptisch, ob sie eine Arbeit finden wird, da sie auch über keinen Führerschein verfügt und wir eher in einer ländlichen Gegend wohnen, aber die Dame ist wieder etwas hoffnungsvoller und motivierter als bei unserem ersten Gespräch. Ohne die Beratungsstelle hätte sie diese Art der Unterstützung im privaten Umfeld nicht gehabt. Manchmal sind Kunden auch noch dankbar… dass es durchaus andere Fälle gibt: beim nächsten Beitrag!
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